{"id":13,"date":"2021-10-26T09:30:47","date_gmt":"2021-10-26T07:30:47","guid":{"rendered":"http:\/\/wp1031779.server-he.de\/www\/wordpress\/?page_id=13"},"modified":"2021-11-02T16:04:11","modified_gmt":"2021-11-02T15:04:11","slug":"forschung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/wp1031779.server-he.de\/www\/wordpress\/forschung\/","title":{"rendered":"Forschung"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"13\" class=\"elementor elementor-13\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-34d854d0 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"34d854d0\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-427822de\" data-id=\"427822de\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2c7eedfd elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2c7eedfd\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Medienphilosophie<\/h1>\n\n\n\n<p>Der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil Forschungsfragen und Forschungsinteressen ist medienphilosophisch grundiert: Es geht um die Reflexion der diversen Bedingungen der M\u00f6glichkeit medialer Vermittlung und Konstruktion, um die Morphologie des Medialen und um die Leistungen der Formdynamiken historischer Mediensysteme. Die Medienphilosophie er\u00f6ffnet dabei zugleich den Horizont f\u00fcr eine Metareflexion und Wissenschaftstheorie der Medienwissenschaft.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Medientheorie<\/h1>\n\n\n\n<p>Zentrale Forschungsthemen sind hier neben dem Entwurf einer Medienmorphologie vor allem die Paradigmengeschichte der Medienwissenschaft, die zur Analyse von Fragen der Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte der Medienwissenschaft gef\u00fchrt haben. Gegenw\u00e4rtig stehen der Entwurf einer Medienmorphologie sowie \u00dcberlegungen zu offenen, dezentrierten Theoriestrategien in den Medienwissenschaften im Zentrum des Forschungsinteresses. Dabei geht es nicht zuletzt auch um Fragen zum generellen Verh\u00e4ltnis von Medientheorie und Medienphilosophie.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Medien\u00e4sthetik<\/h1>\n\n\n\n<p>Der zentrale Ansatzpunkt f\u00fcr die Entwicklung medien\u00e4sthetischer Fragstellungen ist die Analyse der Funktion und M\u00f6glichkeiten form\u00e4sthetischer Analysen in den Medienwissenschaften. Dar\u00fcber hinaus geht es um Fragen des Zusammenhangs von Mediengeschichte und der Paradigmenentwicklung der \u00c4sthetik. Dies Interesse hat u.a. auch zur Analyse genereller Fragen \u00e4sthetischer Theoriebildung wie etwa zu \u00dcberlegungen zum systematischen Zusammenhang von \u00c4sthetik und \u00d6konomie sowie zur Analyse von Fragen der \u00e4sthetischen Formanalyse und Morphologie gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Medienethik<\/h1>\n\n\n\n<p>Der medienethischen und normativen Analyse von Programmen, Organisationsstrukturen und Kontrollmechanismen im Mediensystem liegt vor allem ein Interesse an der Einsicht in das Funktionieren von Normen im Mediensystem zugrunde. Die Funktionsanalyse von Normen und medienethischen Konzepten ist insofern nicht von den die Diskussion ansonsten dominierenden Kontroll- oder Regulationsabsichten, sondern von einem Interesse an der Bedeutung und Funktionsweise von Normen und deren Dynamik im Mediensystem geleitet. Neben der Reflexion von ethischen Ans\u00e4tzen steht so vor allem die konkrete Analyse des normativen Gehalts von Medienprodukten im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Medienkultur<\/h1>\n\n\n\n<p>Die theoretische Reflexion des Medialen bliebe unvollst\u00e4ndig, w\u00fcrde sie sich nicht auch am Material ausprobieren. Insofern werden medientheoretische Modelle und medienphilosophische Annahmen im Kontext von Analysen der unterschiedlichsten Ph\u00e4nomene aktueller und historischer Medienkulturen gleicherma\u00dfen entworfen und \u00fcberpr\u00fcft. Dabei werden unterschiedlichste Medien vom Rundfunk \u00fcber den Film bis zum Computerspiel paradigmatischen medienmorphologischen Analysen unterzogen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Mediengeschichte<\/h1>\n\n\n\n<p>Das medienhistorische Interesse konzentriert sich nicht dominant auf Einzelmedien und deren jeweilige Geschichte, sondern auf Fragen des systematischen Zusammenhangs von wiederkehrenden Strukturen in historischen Mediensystemen. Insofern werden Fragen der Dynamik von Medien vor dem Hintergrund von Bez\u00fcgen und Verweisen auf andere Medienleistungen und mediale Infrastrukturen betrachtet. Es geht also in historischen Medienvergleichen vor allem um den Vergleich medialer Konstellationen und deren funktionale Korrespondenzen. Zugleich wird den Folgen der transversalen Integration eines universalen Mediensystems f\u00fcr die Konstruktion von Geschichte nachgegangen.<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Medienphilosophie Der weitaus gr\u00f6\u00dfte Teil Forschungsfragen und Forschungsinteressen ist medienphilosophisch grundiert: Es geht um die Reflexion der diversen Bedingungen der M\u00f6glichkeit medialer Vermittlung und Konstruktion, um die Morphologie des Medialen und um die Leistungen der Formdynamiken historischer Mediensysteme. Die Medienphilosophie er\u00f6ffnet dabei zugleich den Horizont f\u00fcr eine Metareflexion und Wissenschaftstheorie der Medienwissenschaft. 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